KONDITIONIERUNG || KONDITIONIEREN VON POLYAMID PLASTICS (PA)

KONDITIONIEREN VON PA- TEILEN (Polyamid)

Vor der Verarbeitung müssen Polyamide (PA) trocken sein. Nach der Formgebung ist das Polyamid im trockenen Zustand sehr spröde und erreicht nicht die gewünschten physikalischen Eigen- schaften.

Um die optimalen mechanischen Eigenschaften der Formteile zu erreichen, müssen die PA-Teile einen gewissen Grad an Feuchtigkeit aufnehmen. Die Aufnahme von Feuchtigkeit erfolgt durch das Umgebungsklima (Luftfeuchtigkeit) und kann bis zu mehreren Monate dauern. Um diesen Prozess im Produktionsbetrieb abzukürzen, erfolgt eine beschleunigte Aufnahme von Feuchtigkeit durch einen zusätzlichen Arbeitsschritt nach der Formgebung, der Konditionieren genannt wird. Erst durch das Konditionieren erreicht Polyamid die gewünschten Eigenschaften wie z.B. Schlagzähigkeit sowie die endgültigen Abmessungen.

Folgende Befeuchtungsprozesse sind bekannt:

condimat_konditionierung

 

VAKUUM – DAMPF- PROZESS

Sequenzen von Vakuum und Sattdampf charakterisieren den gesteuerten und überwachten Prozessablauf. Die Anwendung von Vakuum ist das Kernelement um eine stetige, tiefe Durchdringung in das Innere der PA- Teile zu gewährleisten.

Als Option steht die RADIAL FLOW Vorheizung zur Verfügung.

 

TROCKNEN UND TEMPERN

Mit der RADIAL FLOW Vorheizung und Vakuum sind schonende Trocknungs- und Temperprozesse (Entspannung bis 105°C) zusätzlich möglich.